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Donnerstag, 29. Januar 2015

D.I.Y. Upcycling Kinderküche


Als vor ein paar Wochen noch Weihnachten bevorstand, traf es sich ziemlich gut, dass wir über einen kleinen Facebookaufruf an einen ausrangierten Nachttisch gelangten. Schon länger war nämlich unser Plan, den Knirps zum Fest mit einer selbstgebauten Kinderküche zu beglücken.


Also ging es los mit Abschleifen des Schränkchens und anschliessendem Weißen. Es sollte als Herd dienen und zeitgleich Grundgerüst für die Knirpsküche sein.  Ein Brett mit Griff versehen und mit Hilfe von Klavierband war die Ofentür schnell fertig. Fünf flache Holzdübel wurden zu Bedienknöpfen umfunktioniert.
Ein großes Brett wurde dem Nachttisch aufgesetzt. In diese ließen wir eine Schüssel als Waschbecken ein. Besonders erfreut mich ja Herr Z. seine Wasserhahnspezialanfertigung, die sich ganz gleich der großen Küche, drehen läßt.  Damit die ganze Konstruktion nicht kippelt, kam unter die Spüle ein kleines Regal, welches ausreichend Stauraum für die Töpfe und Teller bietet. Um das Chaos im Schrank nicht immer anschauen zu müssen, wurde ein Vorhang mit einer kleinen Gardinenstange angebracht. Passend dazu aus demselben Stoff, gab es noch zwei Topflappen. Ordnung und Vorsicht muss sein! HDF-Platten, rundgeschnitten, dienen als Kochfelder. Was sich leider nur bescheiden in unserem kleinen Wohnzimmer fotografieren ließ, ist die rechte Seite der Küche. An dieser hängt noch ein hölzernes, mit Tafellack überzogenes Memoboard...für die Einkaufsliste versteht sich!


Ein ganz gelungenes Upcyclingprojekt, welches Herrm Z. und mir großen Spass bereitete. Vor allem als der Baumarktmitarbeiter, den wir um das Zuschneiden der Platte baten, uns ungläubig fragte, ob wir das schwedische Möbelhaus denn nicht kennen würden. Geschäftsmann hoch zehn, wa.
Einige Töpfe und Messer hatten wir bereits, teilweise aus dem Gartensandkasten, aber auch divereses Knetbesteck findet hier eine Zweitverwendung. Schon länger vom Knirps gesammelt werden die lila Löffelchen vom Löffelei. Farblich passen die zwar nicht so recht ins Bild, aber somit bekommen sie auch eine zweite Chance und landen nicht gleich nach dem süßen Genuß im Müll. Einzig neu gekauft haben wir das Kaffeeservice aus lackiertem Metall. Das Set aus Kanne, Zuckerdose, Milchkännchen sowie Tassen und Teller steckte mir schon seit dem Sommer in der Nase und gibt es gleich bei uns um die Ecke.

vorher - nachher

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, kam die Küche am Heiligabend super an und wird seit dem rege benutzt. Und natürlich, damit wir immer synchron kochen können, schmückt sie nun unser Wohnzimmer.
Wie sehen eure Kinderküchen aus? Habt ihr noch Tipps zur Verfeinerung?

Dienstag, 20. Mai 2014

Weitervererbtes Shirt...Upcycling für'n Knirps


Seit letztem Sommer bereits lag dieses kleine Projekt bei mir in der To-Sew-Kiste und wurde endlich fertiggestellt. Das Ergebnis gefällt mir angesichts der aktuellen Temperaturen sehr gut, aber leider hatte ich es letzten Sommer bereits zugeschnitten...und die Knirpsplauze ist seit dem nicht geschrumpft! Ein paar Sonnenstunde wird es aber sicher noch mitmachen.

Ausgangsmaterial war ein aussortiertes Shirt von einer Freundin. Da Glitzer und Co. so gar nicht meins sind, ich das Comicmädchen aber ganz niedlich fand, sollte ein kurzes Achselshirt daraus werden. Größenvariabel mit Tunnezug und Gummilitze.

before
So ist es auch geschehen. Die Ärmel habe ich entfernt und großzugig zu Trägern umsäumt. Den Kopfausschnitt habe ich im Rücken eingeschnitten und einen Keil entfernt. Die Schnittkanten wurden ebenfalls umsäumt und zum Verschliessen ein kleiner Druckknopf angebracht. So passt der Halsausschnitt besser und das eh schon flatterige Hemdchen flattert nicht noch mehr. Wie bereits erwähnt, habe ich das Shirt so gekürzt, dass der Schriftzug wegfiel. Der Unterrand wurde zum Tunnelzug umgenäht und mit Gummilitze bestückt.

Nun hat der Knrips ein feines, luftiges Shirt und vor lauter Freude gab es gleich ein kleines Tänzchen!


Es sollte durhc den Gummizug eigentlich etwas glockiger fallen, aber ehe ich dieses UFO fertiggestellt hatte, musste ja ein Jahr ins Land gehen. Aber so'n praller Kleinkindkullerbauch hat ja auch was für sich!

Mehr kreative Ideen wie immer Dienstags hier und hier.

Dienstag, 6. Mai 2014

Wunschupcycling...Kinderrock


Als ich letztens während eines Flohmarktbesuches diese zauberhafte Kindertischdecke entdeckte, war mir klar, daraus soll ein Rock werden! Tischdecken dienen bei uns zu Hause lediglich als unnütze Untermieter im Kleiderschrank und der der Sommer steht ja eh bald vor der Tür. Wie passend, dass letzte Woche eine Kundin samt Tochter zu mir stieß als ich die Decke auf den "mach-ich-später-stapel" legen wollte...

Ganz einfach und leicht nachzumachen, wurde die quadratische Form abgerundet und umgenäht. Den Blümchenkranz in der Mitte nutzte ich gleich mit. Hier habe ich kreisrund ausgeschnitten, um den Bündchenstoff anbringen zu können. Größentechnisch passen schon kleine Damen hinein. Kann man aber ja immernoch je nach Bedarf selbst bestimmen bzw. mit Bündchen justieren. Bei mir sollte eine 116 her. Ist es auch geworden und somit kann der Sommer für eine kleine Madame aus der Nachbarschaft kommen!

Ach, und da halbgroße Räuberdamen gern Schätze sammeln mussten auch noch zwei Taschen vorn aufgesetzt werden. Versteht sich ja von selbst, dass Steine, Murmeln und Co. ihren Platz haben müssen!

Weitere tolle Ideen gibt es auch heute wie, jeden Dienstag, hier und hier.

Dienstag, 29. April 2014

D.I.Y. Upcycling Kinderschaukel aus Reifen!



Jedes Kind liebt Schaukeln! So natürlich auch unser Knirps...also musste eine "BaumBaum" für den Schrebergarten ran. Beziehungsweise eine neue. In die Bisherige passte der Plauzenzwerg nach dem Winter nicht mehr so richtig rein.

Passend zum Gesamthema des Gartens im Sinne von Selbermachen statt Selberkaufen entstand aus einem alten Mopedreifen und ein paar Metern Seil das heissbegehrte Lieblingsspielzeug. Dazu einfach in den Reifen im Abstand von ein paar Zentimetern Löcher bohren und das Seil an einem Stück straff durchfädeln bzw. unterhalb nicht sichtbar verknoten. Dabei müsst ihr nur beachten, die Gitterabstände nicht zu groß zu wählen. Sonst rutscht der Kinderpops schnell mal durch oder steckt fest.
Im Anschluss  noch einmal 4 Löcher für die Halteseile gebohrt und eingefädelt. Diese um einen mindestens armdicken Ast (abhängig vom Gewicht des Schauklers!!!) Ast geschwungen und  mit Hilfe von Karabinerhaken auf knirpsgerechte Höhe befestigt. Und schon steht dem Schaukelspass nix mehr im Weg!

Aktuell haben wir die Schaukel recht niedrig hängen, so kann Knirps von allein auf- und absteigen, oder auch mal auf dem Bauch umherschwingen. Ist für Eltern und Kind sehr entspannt! Ebenso ist dadurch natürlich die potenzielle Sturzhöhe gemindert. Gepolstert ist der Untergrund, wie man auf den Bildern aber auch sehr gut erkennen kann, durch 'ne ordentliche Schicht Gras und weiche Erde. Bei Mangel dieser ist aber auch eine Matratze oder ähnliches sehr beliebt.


Weitere kreative und Upcyclingideen findet ihr auch heute wieder hier und hier.

Dienstag, 22. April 2014

Mini-Upcycling Klemmbrett

Passend zur wiedereinsetzenden Uni und meinem voraussichtlich tatsächlich letzten Semester an dieser, musste eine Planungshilfe ran...Termine wollen eingehalten, Aufgaben erledigt werden.
Glücklicherweise lagen noch ein paar alte Schnittmuster rum (und ich weiß ja bis heute noch nicht, wie man daraus jemals schlau geworden sein soll?!). Dieses wird um ein starkes Pappstück geklebt, sowie ein Klemmbrettdings aus dem Büroartikelfachgeschäft (^^) angebracht. Fertig!
So sollte doch der ausgefeilten Examensplanung/Schrebergartensaison/Ladenbesetzung/Marktaktionen nix durch die Lappen gehen!


Mehr Kreativ- und Upcyclingideen wie jeden Dienst findet ihr hier und hier.

Dienstag, 15. April 2014

Superschnelles Postkarten-D.I.Y. / Upcycling

In den modernen Zeiten, in denen ein Großteil der Kommunikation über Mail läuft, man sich Bilder und Videos über diverse Messengerprogramme zukommen lassen kann und Diskussionen via Kommentarfunktion erfolgen, freut man sich doch umso mehr, wenn im realen Postfach auch mal etwas anderes liegt als Rechnungen!
Ganz einfach, weil aus dem perfekten Material, lassen sich Postkarten aus alten Plattencovern herstellen. Die Vorderseite ist bedruckt und meist glänzend beschichtet und die Rückseite unbehandelt, was ja wiederum für das Beschreiben mit Kuli, Füller & Co. von Vorteil ist.

Also kramt euch die teils recht witzigen Motive heraus und nehmt euch ein Cuttermesser, ein Metalllineal und eine Postkarte zum Größenmaß zur Hilfe. Auf einer Schneidematte wird dann alles erledigt. Anschliessend die Rückseite grob einteilen  und schon kann ein fröhlicher Gruß versendet werden!



Weitere kreative Ideen, auch zum Thema Upcycling gibt es wie jeden Dienstag hier und hier.

Dienstag, 8. April 2014

Vom Nachttisch ins Kinderzimmer...



Ein ziemlich verstaubter Kleinanzeigenfang stand bereits seit einigen Wochen im Lädchen herum und wartete nur darauf, neu eingekleidet zu werden. In der bisherigen Samthülle sah es sicher schick auf dem Nachtschränkchen einer älteren Dame aus, aber mir gefiel es so gar nicht. Ganz unabhängig davon, dass ich Samt furchtbar finde, nicht einmal anfassen kann ich es! Die Borte war auch bereits ziemlich abgegriffen und wie gesagt, eine Staubschicht, die sicher einige Jahreswechsel miterlebt hat.

Also runter mit der Hülle, den Staubwedel geschwungen und eine neue Hülle genäht! Stoff dafür hatte ich mir schon genauso lange ausgeguckt wie die Lampe bei mir rumstand. Er war ein Geschenk einer Freundin aus der Stoffsammlung ihrer Oma. Ganz zarte Baumwolle mit farbenfrohen Regenbogenwolken. Perfekt!


Aktuell steht sie noch im Lädchen, um an den noch immer recht dunklen Vormittagen das Regal auszuleuchten. In ein paar Tagen jedoch zieht sie ins Knirpszimmer ein. Dort sorgt sie dann für Gemütlichkeit beim Spielen, Lesen und Schlummern. Ist doch viel besser als in einer staubigen Schlafstube!


Mehr kreative Ideen findet ihr immer Dienstags hier und hier.

Dienstag, 25. März 2014

Kinderbuchupcycling


Schon länger lag das recht deformierte Kinderbuch bei uns herum. Es war ein Mitbringsel eines Flohmarktbummels. So recht anzufangen wusste ich bisher nichts damit und so traf es sich ganz gut, dass der Knirps zur Tagesmutter ein Fotoalbum mitbringen sollte. Ein Album in das die Kinder immer mal schauen können, wenn die Sehnsucht nach den Eltern groß werden sollte oder wenn man seinen kleinen Kumpels  mal den coolen Hund der Großeltern zeigen mag.


Was ihr benötigt, ist ein Kinderbuch, stabiles buntes Papier, Maskingtape, sowie die üblichen Bastelbegleiter...und natürlich Fotos. Mir kam das quadratische Format des Buches sehr entgegen, da ich schon länger die Instagram-Abzüge bei mir liegen habe. Nun kamen sie endlich zum Einsatz.


Zuerst das alte Buch "entkernen" und alles ordentlich freischneiden. Anschliessend das Papier zuschneiden. Hier habe ich das erste Blatt den Maßen des Buches angepasst, d.h. ein Rechteck was die Vor- und Rückseite fast komplett bedeckt. Die folgenden Seiten habe ich jeweils um einen Zentimeter weniger zugeschnitten. Alle zusammen werden dann mittig mit dem Klammeraffen verbunden.


Bei dem untersten Blatt ist es hilfreich, an den Stellen, wo es beim Zusammenschlagen einknickt, mit dem Cuttermesser entlang zu ritzen, also nur die Oberfläche anzukratzen. Da knickt es besser und vor allem kontrolliert.
Die Innenseite der Vorder- und Rückwand werden nun ordentlich eingeleimt und der Blätterbogen eingeklebt. Die Mitte, also den Buchrücken, kann man besonders bei recht steifem Papier aussparen.


Jetzt können die Bilder angeordent und eingfügt werden! Zur Kantenverstärkung, immerhin soll das Buch nun täglich durch klebrige und neugierige Knirpshände gereicht werden,  habe ich nochmal eine Lage Washitape geklebt. Dies ist nicht nur Wechselbar nach Abnutzung, sondern fixiert die erste Lage Papier, die quasi die neue Einlage hält, nochmal zusätzlich.



Der Knirps ist ganz entzückt vom neuen Fotoalbum; vom Inhalt mindestens genauso wie von der "Kacki", die das Buch aussen ziert.


Juhti, ich schaue jetzt nochmal hier und hier vorbei...da gibt es wie jeden Dienstag tolle (Upcycling-) Ideen.

Donnerstag, 20. März 2014

From trash to blog: D.I.Y. Plastiktütenupcycling


Huiii jaaa, rief ich freudig als Ariane und die Fahrradfrau zur Upcyclingwoche riefen und mich fragten, ob ich dabei sein mag. Na klar, ganz dem Motto "from trash to blog" werden diese Woche auf zwölf Blogs ganz unterschiedliche Posts rund um das Thema veröffentlicht. Gestern gab es einen Einblick in ein Sozialkaufhaus, sowie eine fabelhafte Idee, wozu die Spiralen von Collegeblöcken noch gut sein können.
Heute nun bin ich an der Reihe. In Anbetracht der bevorstehenden Picknicksaison soll aus alten Plastiktüten (von denen ja in jedem Haushalt irgendwie Unmengen rumschwirren, auch wenn man bevorzugt Stoffbeutel einsetzt) ein abwaschbarer und robuster Lunchbeutel entstehen.


Neben ollen Plastebeutel braucht ihr noch ein Bügeleisen samt Bügelbrett, Backpapier, ein paar Nadeln, Klettband und eine Nähmaschine. Durch die Verwendung verschiedenfarbiger Beutel lassen sich tolle neue Kombinationen kreieren (zufälligerweise passt meine Auswahl farblich zum Logo ^^). Am besten eignen sich dazu übrigens die etwas derberen Varianten, nicht diese ganz dünnen.


Die Beutel werden in Streifen geschnitten (auch hier lässt sich durch verschieden Breite schön variieren). Auf dem Bügelbrett wird zunächst eine Lage Backpapier befestigt. Dadrauf legt ihr einen Streifen quer und anschliessend im Wechsel einen oben bzw untendurch längs und befestigt diese dann mit Nadeln im Bügelbrett, damit später nix verrutscht. Nun wird immer wechselnd ein Streifen quer "eingewebt". Ich hoffe obiges Bild spricht für sich und erklärt es euch besser als mein Text.


Alles fertig eingewebt, wird das Kunstwerk mit Backpapier abgedeckt und auf mittlerer Stufe zusammengebügelt. Dabei immer das Eisen in Bewegung halten, damit nix einschmilzt und somit Löcher entstehen. Den Vorgang wiederholt ihr auch auf der Gegenseite. So geht ihr sicher, dass nix offen bleibt. Zur Verstärkung der Festigkeit und des Aussehens lassen sich übrigens auch die Netze von Orangen/Mandarinen wunderbar einbügeln. Aufgrund der etwas unangenehmen Dämpfe empfiehlt es sich bei geöffneten Fenster zu arbeiten.


Nach beendeter Bügelarbeit habt ihr nun ein neues Plastikmaterial aus dem sich sicher einiges anstellen lässt. Aus bereits genannten Gründen entschied ich mich für einen kleinen Fressbeutel. Dazu benöigt ihr zwei gleichgroße Rechtecke und ab geht es an die Maschine.


Jeweils mittig und im oberen Drittel werden auf der rechten Seite die Klettbänder angebracht. Einmal weich und einmal das kratzige Gegenstück. Anschliessend rechts auf rechts zusammennähen und nach diesem Bild den Boden fertigen. Alles umstülpen, so dass die Nähte innen liegen. Der obere Saum wird umgeschlagen und abgesteppt. FERTIG! Wasserfest, robust, und immer wieder größenvariabel einsetzbar!

Kein Gematsche nach Innen und keins nach Aussen!

Dienstag, 11. März 2014

Regiestuhl im neuen Gewand

Bekanntlich bin ich ja ein Kleinanzeigen-Suchti. Kaum ein Tag vergeht ohne dass ich alle Portale diesbezüglich nach kleinen Schnäppchen und Fundstücken durchforste. So auch letztens als ich auf einen Regiestuhl gestossen bin, der verschenkt werden sollte. Sofort angerufen und zehn Minuten später abgeholt.
Allerdings waren die Stofflehne und Sitzfläche schon ziemlich runtegwirtschaftet, das Holzgestell aber vollkommen in Ordnung. Von daher habe ich lediglich die Stoffteile neu eingenäht und fertig ist mein neuer Lieblingstsuhl für unser Gärtchen!

Knirps gefällt er auch
Eigentlich sollten es komplett neue Einsätz werden. Der Einfachheit halber wurden es nur neue Überbezüge bzw. habe ich die alten einfach eingenäht. Diese sind aus zarter Baumwolle mit feinem Blümchenmuster. Ursprünglich war es mal die Bettwäsche meiner Großtante, ein Schrankfundstück, was ,wäre es nach ihr gegangen, im Müll gelandet wäre.

Dienstag, 18. Februar 2014

Schnelle Upcycling-Idee für Ordnung im Alltag

Noch ein wenig von der endlich überstandenen Prüfungszeit geschlaucht, zeige ich euch heute eine ganz ganz schnelle Upcycling-Idee.
Da ich ja manchmal recht pedantische Züge entwickeln kann, muss auch an meinem Arbeitsplatz Ordnung herrschen. Das schont nicht nur meine Nerven, sondern spart auch Zeit, sollte es mal wieder knapp werden.
Als Ausgangsutensil dazu dienen die allseits bekannten Magnetschienen vom Lieblingsmöbelhaus fast aller. Zufügen müsst ihr nur ein paar alte Gläser mit Metalldeckel. Diesen könnt ihr nach Herzenslaune mit farbenfrohen Maskingtape bekleben. Wer mag, wickelt auch das Glas mit ein. So kann man es noch beschriften, der perfekten Ordnung willen :-)


Im neuen Gewand beherbergen die alte Marmeladengläser nun meine, natürlich farblich sortierte, Knopfsammlung. Von Aussen bereits sichtbar der Inhalt, so dass ewiges Suchen und Wühlen endlich ein Ende haben!
Platzsparend kann man die Leisten unter Regalen anbringen. Dort bieten sie auch eine gute Sammelstelle für Spulchen, Scheren etc...Kleinkram, der auf einem großen Nähtisch verschwinden würde oder aber nicht für neugierige Kniprshände geeignet ist.

Mehr zum Thema Upcycling wie jeden Dienstag hier.

Dienstag, 11. Februar 2014

Upcycling...Knopf im Ohr



Seit Jahren schon gehe ich äusserst selten ohne Ohrringe aus dem Haus. Die letzten Monate mit Kleinkind waren das dann bevorzugt Stecker. Da greifen die neugierigen Hände doch nicht so schnell danach. Was aber trotzdem passiert, ab und an geht einer verloren. Damit meine ich jetzt nicht dass der Knirps regelmäßig meine Ohrringsammlung  ausdünnt. Das ist mir vorher auch schon oft passiert. Mit einem Mal fehlt der passende. Häufig genau dann, wenn man diese Exemplare unbedingt tragen will! Die Dinger sind aber meist auch verdammt klein und flux irgendwo reingerutscht, runtergefallen, vergessen etc.

Die zurückgebliebenen Exemplare habe ich aufgehoben, aber dann doch meist nie wieder vereinen können. Also wurden die eigentlichen Steinchen, Motive, Kugeln, Holzscheibchen, was auch immer abergefriemelt und gegen ein Paar Vintageknöpfe getauscht. Hilfreich istd abei Schmuckkleber oder ein guter Alleskleber. In nicht mal 2 Minuten (die Durchtrockzeit des Klebers ausser acht gelassen) hat man so wieder ein zusammengehöriges Paar...zumindest bis wieder einer davon selbtständig auf Reisen geht...


Mehr Kreative- und Upcyclingideen wie jeden Dienstag hier und hier.

Dienstag, 4. Februar 2014

Upcycling: Ein Spitzenrock für mich!

Dass ich dieses Jahr wieder mehr für mich nähen werde, hatte ich ja erwähnt. Und da ich, seit dem der Knirps da ist, wieder vermehrt Röcke statt Kleider trage (ein vollgematztes Oberteil lässt sich einfacher wechseln als ein Kleid bzw. vermindert den Wäscheberg), musste ein Winterrock her. Bisschen alltagstauglich, bisschen verspielt, bisschen Stoffreste aufbrauchen, bisschen Upcycling...



Also schnappte ich mir ein Reststück braunen Cord und verzierte diesen mit dem Unterrand einer Gardine. Gummilitze aus einer alten Jogginghose vervollständigte das Ganze. 
Megaeinfach mit einem Ergebnis was mich, nun da der Frühling naht, immernoch erfreut und ich schon gespannt bin, die olle Winterwollstrumpfhose (mit blödem Loch) gegen ein luftigeres, farbenfrohes Modell zu tauschen und damit durch blühende Löwenzahnwiesen zu hüpfen!

Mehr Upcycling- und Kreativideen findet ihr wie jeden Dienstag hier und hier.

Dienstag, 28. Januar 2014

Häkeldeckchen zum Zweiten...

Nach dem ich ja letzten Herbst den totalen Häkeldeckchen-Overload hatte, haben am Wochenende nun auch die Temperaturen dazu gepasst, mein Schmuckstück endlich auszuführen. Seit Ewigkeiten war es auch mal wieder was für mich. Seltsam, da sitzt man jede freie Minute an der Nähmaschine und seltenst kommt dabei was für einen selbst heraus. Das musste sich mal ändern :-)

Ergebnis dieses Vorhabens war die Kombination eines zauberhaften Häkeldeckchens, fast ein Tischläufer, mit wunderbar weichen und hervorragend wärmenden Wollstoff in schickem schwarz-weißen Fischgrätmuster. Manchmal muss es auch bei mir gediegen zu gehen.


Das Deckchen habe ich zuerst gewaschen und in Form gespannt trocknen lassen. Dann mit Sprühkleber wurde es aufgebügelt und abschliessend mit dem Zickzackstich entlang der komplexeren Häkelmuster fixiert. Da es durch die Extralänge über die komplette Loopbreite geht, ist es, egal wie ich mir den Schlauchschal drehe, immer zu sehen.

Der Winter ist ja nun so gar nicht mein Freund, aber mit dem Schal kommen mir die fiesen Temperaturen gleich nur halb so schlimm vor. Von nun an wird wieder öfter mal was für mich unter der Maschine hervorspringen!

Mehr tolle ( Upcycling- ) Ideen findet ihr wie jeden Dienstag hier und hier.

Dienstag, 21. Januar 2014

Mini-D.I.Y. Milchkännchen-Upcycling

Mittlerweile habe ich von den unzähligen Flohmarktrunden eine beachtliche Menge an Kleinkram im Schrank stehen. Unter anderem gerade in dem Bereich Geschirr auch viele Einzelstücke. Damit unser Küchenschrank nicht zeitnah aus allen Nähten platzt oder aus der Halterung kracht, habe einige von diesen mit kleinen Sukkulenten bepflanzt. Perfekt um Zöglingen einen guten Start zu bieten! Bis sie größer gewachsen sind habe ich garantiert viel zu viele Schüsseln oder Suppentöpfe eingeheimst.



Wer nun nicht so recht weiß, welches Grünzeug sich für solch Mini-Aktionen eignet oder wer keinen besonders grünen Daumen hat, aber sich trotzdem motiviert fühlt, findet hier eine schöne Übersicht.

Ansonsten verabschiede ich mich hiermit in einen hoffentlich Lernerfolgreichen Abend. Vorher schaue ich nochmal fix zum Upcycling-Dienstag.

Samstag, 11. Januar 2014

D.I.Y. Upcycling Vasen aus Altpapier



Das neue Jahr ist bereits schon wieder ein paar Tage alt und überall gab es in letzter Zeit Jahresrückblicke und Resümees zu lesen. Häufig stand bei diesen, wie wenig man doch eigentlich geschafft hat und dass 2013 viel zu kurz war, alle Ideen umzusetzen. Ist es wirklich so? Ich denke, wenn man mal ein wenig in Ruhe darüber nachdenkt, hat man doch ganz schön viel geschafft. Selbst wenn ein paar Kleinigkeiten noch nicht umgesetzt werden konnten, war das letzte Jahr doch sicher voll mit tollen Ereignissen und Aktionen. Darauf kann man ruhig auch stolz sein. Und sind wir mal ehrlich, was wäre denn ein neues Jahr ohne Ziele, die erreicht werden wollen?! Genau langweilig! :-)

Etwas was ich mir für 2014 vorgenommen habe, ist die Kategorie D.I.Y. wieder intensiver  zu integrieren. Die kam das letzte Jahr offiziell meiner Meinung nach wirklich zu kurz ^^

Passend also, um die Massen an Geschenkpapier* nach den Feiertagen noch einmal sinnvoll zu verwenden und um ein wenig Frische in die Wohnung flattern zu lassen, folgt nun eine kinderleichte Anleitung für schmucke Vasen. Ach, und leere Gläser können so auch vor dem Altglascontainer bewahrt werden!

(*Wenn ihr euer Geschenkpapier bereits anderweitig verwendet oder entsorgt habt, eignet sich auch hervorragend Packpapier. Wie zum Beispiel bei mir von den postfeiertäglichen Bestellungen.)


Alles was benötigt wird hat man ruckzuck bei der Hand. Alternativ zum doppelseitigem Klebeband tut es auch Klebstoff, der auf Glas haftet. Dann wird es aber etwas friemeliger und eventuell unsauber.

Also los in vier Schritten zur neuen Vase:


1. Das Papier in etwa 2-3 cm breite Streifen schneiden.
2. Das Glas mit dem Klebeband/Klebstoff versorgen
3. Papierstreifen zwischen den Fingern drehen und verzwirbeln. Je ungleichmäßiger dies geschieht umso schöner der Effekt auf dem Glas später. Die einzelnen Papierstreifen lassen sich auch ohne Probleme aneinanderzwirbeln, so dass nicht alle paar Umdrehungen die Enden herausragen.
4. Nun die Papierschlange eng um das Glas wickeln, zwischendurch immer mal ein wenig ans Klebeband andrücken.


Tipp:
Wenn ihr Gläser mit Form habt, dann könnt ihr auch ein wenig diesen Rundungen verstärken, in dem man an den Stellen das Band straffer zwirbelt. Da wird es zwar ein wenig steifer, aber es lohnt sich.

In Windeseile finden so die ersten Frühlingsboten einen neuen Platz zum Gute-Laune-verbreiten! Aber auch Stifte, Pinsel, Stricknadeln etc. lassen sich in diesen Gefäßen hübsch verstauen.



Freitag, 18. Oktober 2013

Omas alte Häkeldeckchen im neuen Glanz...

Wer kennt sie nicht, diese typischen kleinen Spitzendeckchen, die ab einem gewissen Alter überall und unter allem stehen. Bisher war ich auch gar nicht so angetan von diesen kleinen zum Teil ja aufwendigen Handarbeitsstücken. Und als ich dann letztens von meiner Großtante einen ganzen Beutel voll geschenkt bekam, mit den Worten, sie brauche sie nicht mehr und ich könne doch mit allem was anfangen, guckte ich nicht schlecht aus der Wäsche.

Tja da saß ich nun in einem hellen Haufen aus abertausenden Exemplaren Spitze und Häkelkunst. Die schnellste und einfachste Idee war, sie für Kissenbezüge mit zu vernähen. Also appliziert, Bezug genäht, befüllt, fertig!
Und ja, so gefallen sie mir seeeeehr gut!



Mittwoch, 9. Oktober 2013

Dominokette

Aus alten Dominosteinen lässt sich pipieinfach eine schicke Kette basteln. Voraussetzung ist nur, dass es sich um die gaaaanz alten Dominosteine handelt, die noch aus Holz waren. Vor einiger Zeit fand ich solche auf dem Flohmarkt. Da es sich aber lediglich um ein paar Steinchen handelte, beschloss ich statt zu spielen, Schmuck zu "basteln".
Einfach mit etwas Gefühl  und einem kleinen Bohraufsatz (3mm) ein Loch in das Holz bohren und anschliessend nach Lust und Laune ein farbiges Lederband oder ein kleines Kettchen durchfädeln.


Alternativ zum etwas rabiaten Bohrverfahren gibt es in Schmuckbastelläden kleine Schraubhaken, die so den Dominostein noch einfacher und vor allem leiser in einen tollen Anhänger verwandeln.

Montag, 30. September 2013

So war sie, die lange Nacht des Selbermachens...



Vor einiger Zeit rief Dawanda auf, zur "Langen Nacht des Selbermachens". Diese sollte unter verschiedenen Themen laufen. Wir hatten sofort Lust und entschieden uns für's "Upcycling" und in Kombination mit der Mama in uns, sollte Ziel sein, aus einem alten Shirt eine bequeme Buchse für den Nachwuchs zu nähen.


Und siehe da, die Idee kam an. So kam es also, dass wir mit einer Handvoll fröhlicher Mädels und vier startbereiten Nähmaschinen am Samstag Abend beisammen saßen. Jede hatte neben einer kleinen Leckerei ausrangierte Kleidungsstücke dabei. Bei einem spritzigen Gläschen Sekt wurde nicht nur herzlich gelacht, sondern auch geplant und besprochen, was das zweite Leben dieser "alten Sachen" werden soll.


Nach ausführlicher Kampfplanung und Vorbereitung ging es an die Maschinen. Was für eine Geräuschkulisse, wenn vier Maschinchen gleichzeitig rattern! Zwischendrin ab und an kurze Rücksprachen, ein Prösterchen, helfende Hände und wertvolle Ratschläge untereinander. Alles lief wunderbar! So wunderbar, dass sogar fast jede Teilnehmerin zwei Teilchen geschafft hat zu nähen.


Ruckzuck waren dann doch tatsächlich viereinhalb Stunden vergangen! Erstaunlich wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn man hochkonzentriert arbeitet.
Mädels, wir müssen sagen, es hat uns RIESENSPASS bereitet, mit euch so einen wunderbaren und gelungenen Abend verbracht haben zu dürfen und hoffen, ihr hattet mindestens genauso viel Freude wie wir. Stolz auf eure "Upcycling-Unikate" dürft ihr auf jeden Fall sein, sie sind toll geworden!

fünf Buchsen
zwei Röcke
zwei Loops
ein Sabberlatz


Bis zum nächsten Mal! Wir freuen uns auf euch!


Samstag, 21. September 2013

Ein neues Höckerchen für mich!

Einsam und verlassen fand ich diesen Hocker letztens in der Südvorstadt mit anderen aussortierten Brettern und Krempel rumstehen. Natürlich konnte ich unmöglich weitergehen ohne ihn mitzunehmen. Er war zwar schon ganz schön abgenutzt und angeschlagen, aber mit ein wenig Lackfarbe und neuem Polsterbezug macht er sich doch außerordentlich gut!


Als neuen Bezug wählte ich "alten" Vorhangstoff, den ich letztens auf einem Flohmarkt erbeutete. Er ist etwas groberen Materials und dadurch ordentlich robust, und von den Farben her gefiel er mir sowieso sofort.
So haben sich also zwei Verlassene gefunden und bieten von nun an müden Beinen ein bequemes und schickes Plätzchen!

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