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Samstag, 24. Januar 2015

Abwarten und Kaffee trinken, oder was?!


Naja, nicht wirklich...der letzte Eintrag ist zwar mittlerweile schon über 7 Monate her. Eine kleine Erklärung sollte also langsam drin sein.
Also es war so: im Juli began die letzte, aber nicht gerade fluffigste, Prüfungsphase meines nun ja doch recht langen Studentenlebens. Eine kurze Auszeit war nötig, damit sie auch wirklich die letzte bleiben sollte. Im Anschluss hatte ich mich dann tatsächlich doch auch ein wenig überschätzt. Immerhin nahm ich mir vor, direkt auf diese Prüfungsphase einen 100-Tage-Examenslernplan in gerade mal 60 Tagen zu schaffen, nebenbei mit Schrebergärtchen, Kleinkind und dem ein oder anderen Blog-, Näh-, was-auch-immer-Projekt. Mein innerer Vernunftsengel gewann das Abwägen der Wichtigkeiten und ich verbrachte den Sommer, inklusive der warmen Septembertage in der kühlen Gemütlichkeit der Bibliothek, las unzählige Lernkarten und setzte Kreuze wie eine Blöde unter 6000 Altfragen. Bestens vorbereitet fühlte ich mich damit nicht. Mein Gefühl lag aber glücklicherweise auch hier falsch und so bestand ich im Oktober dieses verfluchte Examen, vor dem es mir seit Studienbeginn graute. Cool, Examen durch, Zeit fürs Bloggen. Wieder falsch. Es stellte sich heraus, dass fünf Wochen zum "Erholen" tatsächlich nötig waren. Während dieser "Ferien" gab es trotzdem schon ein paar Highlights. Immerhin feierten wir deftig den ersten Geburtstag von unserer kleinen Nähbutze und mit Herrm Z. verbrachten der Knirps und ich eine schnieke Woche an der Ostsee.
Seit Mitte November nun streife ich mit Kittel, fragendem Blick und Stethoskop bewaffnet durch die Leipziger Klinikslandschaft. Und ja, erstaunlicherweise macht es mir wieder Spass und ein Fünkchen Leidenschaft für den anfangs gewählten Berufsweg flammt wieder auf. Der ganze Spass läuft so nun erstmal noch bis Frühjahr 2016. Da sich so langsam auch eine Art "Alltag" eingestellt hat, soll sich nun doch auch wieder Zeit für die angenehmen Dinge finden. Wer mir bei Instagram oder Facebook folgt, hat schon mitbekommen, dass die Nähmaschine mich bereits wieder öfter sieht. So soll es auch hier auch werden. Sicher nicht in perfekter Regelmäßigkeit, aber immherhin! Die Themen werden ähnlich bleiben, es gibt DIY-Projekte, den SiebenSachenSonntag, Schrebergartengeschehnisse, sowie inspirierende Leute und Orte.
...ich bin gespannt und freue mich auf das Kommende!

Montag, 31. März 2014

2014/03 via Instagram plus Gewinner Gutschein Südkinder

Zack, das war der März und somit waren das auch meine voraussichtlich letzten Semesterferien, die wie jede freie Minute, viel zu schnell vorbeigingen...Hier der Überblick mit Instagram:


1. Die Marktsaison in Gera eröffnet.
2. Morgenstimmung in Jena.
3. Baumhaus der Träume!
4. Durch den Nebel gedüst.
5. Das beste Eis der Stadt schmeckt auch dem Knirps.
6. Etwas umdekoriert.
7. Entenfüttern 
8. Pause und Kaffee
9. Frühstück in der Nähbutze
10. Lastenrad
11. Upcycling Dominobroschen & Plattenkarten
12. Blumenwiese am Bein
13. I see faces!
14. Hart am Arbeiten
15. Knirps erschlaucht Häppchen in neuer Buchse.
16. Schrebergartenzeit!

Der Gewinner übrigens für den Südkinder-Gutschein ist Ennius Labisch. Viel Freude beim Schlemmen und Toben!

Montag, 3. März 2014

02/2014 via Instagram

Das war ein Winter nach meinem Geschmack! Was der Februar für uns so brachte und wie wir ihn verbrachten...


1. Frühlingsgrüße
2. Leckerster Kaffee in Jena
3. Sandkastenrocker
4. Kampelkumpel
7. Nähbutze
8. Die chinesische Mauer in Jena
9. Knirps mag Straßenmusik
10. Traurige Freunde
11. 7:30 Visite
12. älteste Linde in der Heimat

Mittwoch, 12. Februar 2014

ButzenBlicke - Blick in die Bude

Heute heisst es wieder ButzenBlicke - Blick in die Bude. Eine recht junge Kategorie, in der ich euch regelmäßig buntgemischte Einblicke in allerlei Wohnungen gewähren werde. Mal die eigene, mal die von Freunden.
Dabei geht es auf keinen Fall um die dicke Designerküche, oder das toprenovierte Großraumbad. Mir liegen die kleinen schönen Ecken am Herzen. Egal ob aktuell hindrapierte Deko oder tagelang gezüchtetes WG-Chaos. Hauptsache es versprüht in diesem gewissen Moment den nötigen Charme.

Vielleicht gefällt es euch ja und ihr lasst mich an euren Butzenblicken teilhaben?!

- "Vorgarten" in Christiania -

Freitag, 31. Januar 2014

01/2014 via Instagram

Zack...so schnell ist schon wieder der erste Monat des neuen Jahres verflogen. Haben wir nicht eben erst auf 2014 angestossen und das Feuerwerk bestaunt?! Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergeht. Bei den Wintermonaten allerdings finde ich das gar nicht schlimm.

Was neben allerlei Lernerei in den letzten 31 Tagen bei uns so los war, seht ihr nun mit Hilfe von Instagram.


1. Herrlicher Himmel beim Neujahrspaziergang.
2. Das neue Jahr wird so eingeläutet wie das alte beendet...Likör43+Mandelmilch-O-Saft!
3. Warum auch ein Glückskeks?!
4. Das neuste Pferd im Stall.
5. Ohrsteckerproduktion
6. Endlich mal wieder ein DIY.
7. Im Wartezimmer mit tollen Stühlen.
8. Kettenanhängerliebe
9. Neuerdings werden Bücher bevorzugt im Stehen angeschaut.
10. Marions neue Frisur nach dem Baden.
12. Auch ein verbranntes Toast ist ein gutes Toast.
13. Puppenmutti
14. Nähen für den Frühling.
15. Abendbrotvorbereitungen
16. Ich will ins Bett...Lernen nervt!

Mittwoch, 8. Januar 2014

Leipziger Lieblingsmomente -Die Blogparade-

Hurra, das wundervolle LEIPZIG-LEBEN -Blog wird 2 Jahre alt und zur Feier dessen ruft Adelina erneut zur Bloggerparade auf!

Der schönste, eindrucksvollste, tollste Moment des letzten Jahres soll es diesmal sein; ein wahrer Leipziger Moment wird verlangt!

Lange habe ich überlegt, welchen Augenblick ich mir dazu herauspicke, gab es doch so viele, hoffentlich unvergessliche Erlebnisse im letzten Jahr.
Entschieden habe ich mich für einen Tag im Oktober...der 13.10. An diesem Tag wurde ein gar nicht so kleiner Traum von uns Realität. Die Eröffnung einer kuscheligen Nähbutze! Dass dies wahr wurde haben wir neben allerlei Unterstützung von Freunden und Verwandten auch Leipzig zu verdanken. Hier hat man noch die Möglichkeit (auch als Student) ein kleines Wagnis zu begehen, Wünsche in die Tat umzusetzen und sich selbst zu versuchen, Träume zu verwirklichen, Glück zu finden. Danke dafür!


Liebe Adelina,
von Herzen alles Juhte zum Zweijährigen! Auf ganz viele weitere soooo zauberhafte und wilde Erlebnisse in "unserem" KleinParis! Prost für dich vom Connewitzer Kreuz!

Donnerstag, 2. Januar 2014

12/2013 via Instagram

Fix noch ein feiner Monatsrückblick mit Instagram...



1. Herbstsonne in Jena
2. Weihnachtssocken für Wien 
3. Süße Sünde motivieren zum Lernen
4. Das neue CUT-Magazin durchforsten.
5. Restefrühstück in der Breslauer11-Butze
6. Geschenkeeinpack-Action
7. Rote-Bete-Postelein-Smoothie
8. Mädelsflohmarkt in Jena
9. Letzter Unieinsatz in 2013
11. Knirps geniesst Holunderblütenpunsch
12. Ein perfekter Start für einen perfekten 30. Geburtstag!
13. Frohes Fest in der alten Heimat
14. Nach all dem Weihnachtsfuttergelage erstmal FastFood 
15. Hunderunde über Sondershausen
16. Prosit 2014!

Montag, 30. Dezember 2013

Auf ein Wort...

Ich geb es zu, ich bin grad meeeeegafaul! Ein paar Posts zum Jahresende waren geplant, aber ich geniesse spontane einfach die unendliche Ruhe mit Herrm Z und dem Knirps. Loswerden möchte ich aber trotzdem noch etwas:




 Danke an euch für dieses fabelhafte Jahr! Für eure Unterstützung, euer Verständniss, eure Inspiration und...und, und!
2013 war in vielerlei Hinsicht gefüllt von unzähligen, neuen Eindrücken und Anforderungen, die es zu bewältigen galt. Schaffen konnte ich dies nur mit Unterstützung von allen Seiten. Oft war es anstrengend und die Versuchung der Ablenkung groß, aber hinter mir liegen wahnsnnig intensive zwölf Monate und ich freue mich schon wie wild auf die nächsten!

Danke an jeden Einzelnen von euch, dass ihr an meiner Seite weilt!

In diesem Sinne Prost und auf einen grandiosen Jahreswechsel in ein atemraubendes 2014!

Montag, 2. Dezember 2013

11/2013 via Instagram

Hach, wie schnell war er doch dahin, mein unliebster Monat überhaupt! Glücklicherweise waren die letzten Wochen sowas von gefüllt mit Arbeit, Uni, etc., dass ich kaum was von ihm mitbekommen habe. Was so alles geschehen ist, seht ihr gebündelt und mit Hilfe von Instagram.


1. Endlich mal wieder was für mich genäht und das Lieblingsröckchen nicht mehr ausgezogen.
2. Im fau gespeist und nett geplaudert.
3. KiGa-Beutel-Prototyp für'n Knirps und weil er so gut ankam, ein paar mehr für hier.
4. Blauer Himmel in der Südvorstadt.
5. Lavendelsäckchen für den Kleiderschrank, das Kopfkissen, ins Badezimmer oder Turnbeutel.
6. Fritz-Limo!
7. Mich im Stöberhaus verliebt.
8. Knirps war nach einem Oma-Wochenende total erledigt.
9. Bestes Wetter draußen, während ich Stationspraktikum hatte.
10. Ein Treppenhaus voller Blütenblätter...verliebte Nachbarn eben.
11. Größenunterschiede in der Biokiste.
12. Rote-Bete-Fenchel-Kartoffel-Möhren-Pastinaken-Auflauf
13. Irgendwo in Thüringen
15. Allein in der Bibliothek.
16. Ekelwetter wie es im Buche steht...November eben.

Herzlich Willkommen Dezember!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

10/2013 via Instagram

...und wieder ein Monat vorüber...was bei uns so alles los war, hier:


1. Goldene Oktobersonne bei blauestem Himmel im Schrebergärtchen.
2. Ein Tag am See.
3. Krasse Katzenaugen in Connewitz.
4. Knirpskumpels in der Herbstsonne.
5. Neues Outfit für einen kleinen Helden.
6. Feuerwehrpraktikum.
7. Eröffnungssause in der Breslauer11.
8. Geschenke verschenken fetzt.
9. Das Dawanda-Lovemag liegt für euch in der BreslauerStr.11 bereit!
10. Morgens aus der Autobahn.
11. Bob Dylan im Berliner Tempodrom.
12. Bestes Sonntagsflohmarktwetter in Kreuzberg.
13. Flowmarkt im Prinzessinnengarten.
14. Genähtes.
15. Upcycling.
16. Birnen-Kokos-Geister zum Kindergeburtstag heute.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

So war der Sonntag: Eröffnungssause!



Letzten Sonntag war es soweit...nach einer doch recht spontanen Immobiliensuche im August und einem folgenden arbeitsreichen September eröffneten wir am 13.10. unsere kleine Kreativbutze in Leipzig. Wie vielleicht schon einige mitbekommen haben, schloß ich mich mit einer guten Freundin zusammen und das KollektivKreativ kam dabei heraus. Zu ihr und ihrer Arbeit bald mehr!



Zu diesem aussergewöhnlichen Ereignis folgten nicht nur Freunde und Bekannte unserer Einladung. Zeitgleich fand in Stötteritz die alljährliche Kulturrunde statt, die mit offenen Ateliers und diversen Workshops ihre Gäste willkommen hieß. Die "Eröffnungsfeier" auf diesen Tag zu legen, passte den Veranstaltern genauso wie uns perfekt!


Für das leibliche Wohl hatten wir und liebe Freunde einiges vorbereitet. Das Highlight jedoch war das Konzert am Nachmittag! Hier spielten Freunde mit ihrer Band Beside the Cocobay und zogen die komplette Breslauer Straße in ihren Bann...Groß und Klein fanden bestens Gefallen an ihrer Musik.


Von um elf bis in die leider schon dunklen Abendstunden hinein schüttelten wir interessierter Leute Hände, plauderten wild von unseren Ideen, nahmen allerliebste Glückwünsche und süße Einstandsgeschenke entgegen. Abends waren wir nicht nur total erledigt, sondern auch rundum glücklich! Mit sooooo viel Zuspruch und Begeisterung haben wir nicht gerechnet, an dieser Stelle auch nochmal ganz lieben Dank! Ihr habt den Tag perfekt gemacht!



Samstag, 5. Oktober 2013

Die letzten Sonnenstrahlen...


 ...fingen wir die Woche im Gärtchen ein. Neben ein paar Handgriffen zur Winterfestigkeit von diesem ernteten wir die leckersten Äpfel und gelbsten Quitten überhaupt. Und das Wichtigste, wir tankten noch einmal ordentlich Wärme und ließen uns tüchtig die Nasen krabbeln.


Hoffentlich zeigt sich der Oktober noch weiterhin von seiner goldenen Seite...so gefällt er mir nämlich wirklich gut! Und sind wir doch mal ehrlich, Kälte und Grau kommen trotzdem immernoch früh genug!


Dienstag, 1. Oktober 2013

09/2013 via Instagram

Eine mittlerweile liebgewonnene Gewohnheit...der Monatsrückblick mit Hilfe von Instagram. Viel Spass!


1. Eine kleine Radtour in heimatlichen Gefilden.
2. In der BreslauerStraße11 tut sich was.
3. Knirps kann stehen und findet die Waschmaschine sei das betse Spielzeug.
4. Mate-Power beim Studentenjob.
5. Ausflug zum Cossi.
6. Mmmhh...Süppchen mit gebackenem Tofu...es herbstelt!
7. Abendsonne in der Südvorstadt.
8. Die wahrscheinlich hässlichste Praline der Welt auf dem wahrscheinlich kleinsten Muffin der Stadt.
9. Schmalz für Ohren.
10. Nothing to do im Kreißsaal.
11. Dawanda-DIY-Nacht in der Breslauer11Butze
12. Knirps neue Kumpels.

Freitag, 30. August 2013

08/2013 via instagram

Oui, der August hat morgen bereits den letzten Termin mit uns, wir düsen dann zur dicken Familienfete. Der liebgewonnene Monatsrückblick kommt dann schon heute.
 

1. Lecker hausgemachten Pfeffi-Likör abgefüllt und verkostet.
2. Jasmin ist zurück, juhuuu!
3. Arbeiten
4. Die Tropen vor der Haustür; Gondwanaland des Leipziger Zoos
5. Sportbeutelchen für einen stolzen Schulanfänger
6. Deckenstreichen in der Gartenbutze
7. neues Vehikel
8. Breslauer Straße, wir freuen uns auf dich!
9. Leistenstreicherei

Donnerstag, 8. August 2013

Stralsund 2013

Dieses Jahr waren wir bereits schon einmal im Urlaub, etwas weiter weg, zu Besuch bei Jasmin in Tel Aviv. Aus diesem u.a. Gründen verschlug es uns in der letzten Juliwoche lediglich an die Ostseeküste, genauer gesagt, nach Stralsund.


Hier verbrachten wir ein paar tolle, sehr warme Tage und erkundeten die kleine Hansestadt zu Fuss, genossen Kultur ^^, hielten Picknicks und liessen es uns einfach nur gut gehen. Wirklich ein niedliches Städtchen, wenn auch für unseren Geschmack etwas zu "clean". Trotz mehrfachen Nachfragens und Erkundens gelang es uns nicht von der "Tourischiene" abzuweichen.

Ein paar nette Plätze haben wir aber auch so gefunden. So zum Beispiel das Café "Quaakini". Im gemütlichen Hinterhof gelegen kann man in dem schwedisch angehauchtem Laden nicht nur futtern, sondern auch schmucke Keramik und Basteleien erwerben. Vorsichtig sollte man aber bei der Wahl der süssen Sünden sein: ein Großteil ist leider aus der Lebensmittelabteilung des Möbelschweden. Ansich nicht weiter wild, aber trotz dem irgendwie schade. Wir hingegen entschieden uns für die hausgemachten Waffeln...und diese sind meeeeeegalecker und die größten, die ich bisher gegessen habe. Zu Zweit war eine noch zu viel! Und das obwohl Herr Z. und ich vorbildliche Leckermäuler sind!


Geschlafen haben wir übrigens im Hostel. Dies können wir uneingeschränkt empfehlen. Nicht nur schick anzusehen ist der ehemalige DDR-Betonplatten-Bürobau, auch wohlfühlen kann man sich in ihm. Ein Stilmix aus alt und neu, Farbe und Weiß, ganz nach meinem Geschmack. Und wenn einem in den gemütlich eingerichteten Aufenthaltsräumen oder der großen Küche langweilig werden sollte, der kann sich im großen Garten sportlich betätigen oder auf der Hollywoodschaukel den Sonnenuntergang geniessen. Neben einer Selbstversorgung ist auch möglich Fühstück mit anzubuchen. Da gibt es dann frisch aus dem Garten geerntete Köstlichkeiten von den stets gutgelaunten Betreibern persönlich serviert.
Ich mag dieses buntgemischte Treiben in den Hostels immer so sehr; wie toll dass das an einigen Orten auch mit Kind machbar ist. Das orange Haus am Stralsunder Hafen ist defintiv so einer!


Eine weitere famose Entdeckung, von der ich unbedingt berichten muss, machten wir am Hafen von Stralsund. Vor einem alten Speichergebäude an der Rückseite des Ozeaneums zogen ein paar Z-Stühle unsere Blicke auf sich und lockten uns so in die Verkaufsgalerie der "Kompanie Kabruusch". Ein Zusammenschluss von etwa zehn kreativen Köpfen, die hier von April bis Oktober ihre Werke zur Schau stellen und zum Kauf anbieten. Ein halbjähriger Mini-Handmade-Markt quasi. Von Töpferkram, über Aquarelle, Fotografie, Filzhüten bis hin zum Upcycling von Textilien zu Kindersachen ist allerhand dabei. Und eine nette Plauderei mit einem der Mitglieder Pflicht! Die Kompanie Kabruusch gibt es nur vor Ort, so dass ich euch keine hifreichen Link o.ä. anbieten kann. Hier aber ein kleiner Einblick:


Anschliessend verbrachten wir noch ein paar Tage nur mit Rumgammeln am Strand...ehe es nach sechs Tagen wieder Richtung Leipzig ging. Auf der Rückfahrt retteten wir dann noch mitten auf einer einsamen Brandenburger Landstraße einer Schildkröte das Leben. Das aber ist eine andere Geschichte...

Donnerstag, 1. August 2013

07/2013 via Instagram

Was für ein fantastischer Sommermonat liegt da hinter uns!? Seht selbst! Und weil es sich so herrlich leicht im Alltag unterbringen lässt, via Instagram.


1. Absoluter Lieblingsrock diesen Sommer
2. Guerillaknitting in Jena
3. Flohmarkteroberung
4. Bruce Springsteen and the E-Street-Band in Leipzig
5. Knirps erste Kugel Eis
6. Kurze Lernpause an der Saale
7. Paketchen aus Israel
8. Leipziger GlobalSpaceOdysee vor der Haustür
9. Cola geschlürft
10. Lernen, lernen, popernen
11. Die Gartenbutze steht!
12. Urlaub im Hostel Stralsund
13. Fundstück im Hinterhof
14. Erster Geburtstag!
15. Abendstimmung an der Küste
16. Seltsame Schlafposition des Knirps entdeckt.



So, für alle, die beim Gewinnspiel teilgenommen haben: Voran, viiiiielen Dank für die rege Teilnahme!!! Ihr müsst euch aber noch ein wenig gedulden. Die Auslosung erfolgt Anfang nächster Woche. Aktuell befinden wir uns mitten in den Vorbereitungen für die Knirpsgeburtstagsfete am Samstag!

Dienstag, 2. Juli 2013

06/2013 via Instagram

Schwupps und schon ist die erste Hälfte des Jahres vorbei...was die letzten Wochen bei uns so los war, hier im Schnellüberblick in Instagram-Bildern.


1. Ach Du Schreck, Hochwasser in Jena und einigen anderen Gebieten Ostdeutschlands.
2. In Sondershausen hingegen herrlichstes Sommerwetter.
3. Ideal für den Thüringentag.
4. Auf dem Nachhauseweg in Sondershausen versteckte Orte entdeckt.
5. Abendbrot auf Mutterns Terrasse.
6. Endlich mal wieder auf einem Konzert gewesen.
7. Vegan gebacken, als Dankeschön für's Hausarztpraktikum.
8. Beim HappyPopUpMarket mitgemacht.
9. Nahtkurs zum Chirurgiepraktikum.
10. Warme Sommernächte mit kühlem Bier fetzen.
11. Der Butzenbau geht voran!
12. Knirps erstes Bad im Freien.
13. Westbesuch in Plagwitz.
14. Frischer Shake aus eigener Ernte...yammie!
15. Wooooohooo, erster Zahn, besser hauer, in Sicht! Und 3 weitere in Folge!!!
16. Lavendeltraum im Schrebergarten.

Freitag, 31. Mai 2013

05/2013 via Instagram

...weil Rückblicke so toll sind, hier unser Mai in Bildern und der Einfachheit halber via Instagram.


1. vegane Brownies gebacken und verspeist
2. Seifenkistenrennen am Fockeberg
3. Erste Minzenernte im Gärtchen
4. Glückliche Knirpse in meinen Buchsen
5. Das Stöberhaus, hier sind ab sofort einige unserer Produkte zu erhalten!
6. Warten auf die Mitfahrgelegenheit
7. Jenaer Hinterhöfe
8. Mal auf Student gemacht
9. Radiologie-praktikum
10. Sonne draussen, ich in der Bibo
11. Krank zum ersten Muttertag
12. Connewitzer Schätzchen
13. Extraportion Glück ausm Garten
14. Fingerfood klappt immer besser
15. neue Flyer!
16. Yammie, Frühstück bei Suedkinder Leipzig
17. Neues Zeug für'n Knirps
18. wildes Grün im Schrebergarten
19. Eine absolute Seltenheit...
20. Jungleknirps beim Schnarchen
21. Sonntagstätigkeit
22. 'ne alte Kiste aufgemöbelt
23. fleissige Helfer
24. Erstes Konzert seit Ewigkeiten.
26. grüner Spargel
27. sleeping Knirps
28. Farbentraum
29. frischgenähte Sommerröcke für kleine Ladies
30. Warten auf den Sommer!



Mittwoch, 29. Mai 2013

Eingelegte Tofuwürfel & veganes Futter


Tofu ist in der fleischfreien Küche ein vielseitig einsetzbarer Eiweißlieferant. Allerdings bin ich soooo richtig bisher kein Freund von der gummiartigen weißen Masse gewesen. Doch dieses flotte Rezeptchen hat meine Meinung geändert.

Passend zur Sommerzeit und ideal für Grillabende, frische Salate oder als Antipasti bieten sich die eingelegten Tofustücke hervorragend an. Und das beste, sie sind ganz einfach zuzubereiten!

Man nehme: 

- Tofu natur in Würfeln
- grobkörniges Salz, pro 100g Tofu 1,5 TL
- frische Kräuter (Basilikum, Rosmarin, ...)
- Pfefferkörner ganz
- jede Menge gutes Olivenöl
- Knoblauch

Salz und etwas Öl mit den Kräutern ordentlich mischen. Dann die Sojawürfel hinzu und kräftig schütteln/rühren. Anschliessend mit Öl auffüllen. Nun folgt der schwierigste Teil...das alles zusammen muss etwa 2 Tage durchziehen ehe man schnabulieren kann. Perfekt aber um in der Woche schon ein wenig den Grillabend am Wochenende vorzubereiten. 


Wunderbar lässt sich alles auch nach Lust und Laune variieren und kombinieren...zum Beispiel durch den Gebrauch verschiedener Pflanzenöle, zB. Walnuss oder Sesamöl. Ich habe gleich drei Verschiende angesetzt, kleine Schraubgläser sind ideal dazu. So kann man ohne viel Aufwand unterschiedliche Sorten zubereiten und sollte man sie mitnehmen wollen, sind sie gleich juht verpackt. Uuuund man hat nicht eine Riesenportion, die einem dann nach der xten Mahlzeit zum Hals raushängt.


Bei mir wurden heute recht klassiche Varianten angesetzt: Basilikum und Olivenkraut, Knoblauch sowie Rosmarin-Pfeffer.
Sehr, sehr lecker ist auch eine Mischung mit Zitronengrass und Chili, oder Minze mit Baslikum, oder Lavendel-Oregano, oder, oder...


Juhti, nun aber noch ein kleiner Rückblick, was es die letzten Tage so bei uns zu futtern gab (und ein kleiner Bilderbeweis, dass vegan Essen nicht nur Körner und trockene Möhren auf dem Teller bedeuten ^^).

1. Mangold-Spaghetti mit gegrillten Champignons
2. FastFood...Salat mit Sesamsoße, Falafel und Pommes
3.Seitan-Stroganoff mit Kartoffelklößen

1. Gemüsebolognese mit Safranbulgur
2. Veganes Sushi
3. Fenchel-Möhren-Gemüse mit Rosmarinkartoffeln

1. Buchweizensalat mit Ofenkürbis
2. Grüner Spargel mit Kirschtomaten in Balsamicosauce
3. Dinkel-Mangold-Salat mit Gemüsebratling und Humus

1. Blauberren mit Hanfsamen in Vanillecreme
2. Obstsalat mit Sojajoghurt und Dinkelcrunchies
3. ErdbeerSojaShake

1. Frische Früchte mit Amaranth-Pops
2. Trockenobstsalat mit Hanfsamen
3. Schokobrownies

Mittwoch, 15. Mai 2013

NewsFromTelAviv...Jasmin im Interview

Tel-Aviv

Ouuuhh, ein Eintrag, der schon lange überfällig ist...immerhin bin ich bereits seit 9 Monaten weg! Um quasi mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen, wieso, weshalb, warum ich in Israel und dort vor Ort und überhaupt, dachte ich, könnte euch das Interview interessieren, was die liebe Thekla von der "Diakonie Mitteldeutschland" mit mir führte.
Viel Spass mit einer kleine Auswahl der Fragen wünscht euch Jasmin!



Jasmin, Du bist jetzt seit August in Israel.
Viele Dinge sind gewiss nun schon zum Alltag geworden. Interessant wäre dennoch zu erfahren, welches Erlebnis am Anfang stand, da Du dachtest: „Jetzt bin ich wirklich in einer anderen Welt.“
 
Am Anfang standen einige Ereignisse, die einem so fremd erschienen und diese andere Welt erahnen ließen. Nehmen wir zum Beispiel die erste Busfahrt vom Bahnhof in Haifa zu unserem Hotel, wo in der ersten Woche in Israel unser „Das-Land-Kennenlern-Seminar“ stattfand. Ich habe gedacht ich sterbe. Man muss dazu sagen, dass die Straßen in dieser israelischen Stadt nur aus Berg und Talfahrten bestehen und die Busse auch schon bessere Tage erlebt haben. Da saß ich also in einem überfüllten, muffigen Bus auf meinem Gepäck für ein Jahr und hoffte bei jeder Kurve und jeder Abfahrt, dass die vor Anstrengung ächzenden Bremsen nicht versagen würden. In den nächsten Tagen lernte ich, dass Straßenverkehr in Israel etwas ganz anderes bedeutet, als in Deutschland mal zu Besuch zur Oma zu tuckern.


Welche Dinge, Begegnungen, Kleinigkeiten des Alltags, dieses für uns derzeit wieder nur in Zusammenhängen mit Konflikten bekannten Land, sind Dir sofort oder mit der Zeit „ans Herz
gewachsen?“

Ich liebe es, jeden Morgen auf die gleiche Weise zur Arbeit zu gehen und den Patienten, denen ich auf meinem Weg begegne einen Guten Morgen („Boker tov“) zu wünschen. Ich kann leider noch kein wirkliches Gespräch auf Hebräisch führen, aber DAS versteht jeder und es bleibt immer noch ein bisschen Zeit für ein kleinen Scherz, oder ein kurzes „Ma nischma?“ (Wie geht’s).
Die Menschen hier sind extrem hilfsbereit und gastfreundlich. Wie viele Einladungen ich schon bekommen habe für einen privaten Besuch zu Hause. Auch Trampen ist gar kein Problem. Spätestens nach 15 Minuten findet sich ein netter Israeli, der einen mitnimmt, oft auch noch weiter, als sein eigenes eigentliches Ziel.
Dadurch habe ich schon viele nette Bekanntschaften machen können.
Sobald man auch nur ein bisschen Interesse an ihrem Land zeigt, sind die meisten so erpicht darauf, dir alles nahe zu bringen, was sie wissen, was oft auch den Rahmen meiner Englischkenntnisse sprengt…
 
Spass am Mittelmeer

Und woran kannst Du Dich bis heute nicht gewöhnen. Was bleibt Dir fremd?

Dieses Chaos hier. Manchmal wird hier ein einfacher Brötchenkauf zum Überlebenstraining. Es existiert keine Kassierschlange. Man steht inmitten eines Pulks von Leuten die alle mit ihren Tüten voll mit Backwaren Richtung Kassierer wedeln. Der mit dem längsten Arm oder stärksten Ellenbogen gewinnt.
Eine Sache an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Das ist alles auf gar keinen Fall mit böser Absicht, das ist hier normal.
Auch extrem laut geführte Telefonate oder Gespräche sind alltäglich gegenwertig. Es wird nicht gesprochen, sondern gebrüllt und wild artikuliert. Ich habe jedes Mal Angst, dass sie sich gleich an die Gurgel gehen und das vermeintliche „Gespräch“ in einem handfesten Streit ausartet. Aber zum Schluss wird sich mit einem netten „Joffi, toda!“ (Schön, danke!)verabschiedet, als ob nichts gewesen wäre.
Und ganz wichtig! Woran ich mich nie gewöhnen werde, ist die seltsame Plastiktütenverpackung für Milch. Ganz normale Milch gibt’s hier nicht in Tetrapacks, sondern in… TÜTEN, die dann wiederum in einen Spezialbehälter kommt, damit man besser einschenken kann. Verrückt, oder???
 

MoscheeBesuch in Akko


Du arbeitest für die Sprachtherapie eines Zentrum für Rehabilitation, dem ‚Re‘ut Medical Center‘.
Versuche doch einmal kurz einen Arbeitstag zu beschreiben?

Ich beginne 8:45 Uhr. Etwas später als meine Mitvolontäre, da ich nicht beim Frühstück in den Stationen mithelfen muss. Dafür ist mein Arbeitstag meist 2 Stunden länger.
Meine Hauptaufgabe besteht darin Patienten in Rollstühlen von den einzelnen Stationen pünktlich zu ihren Sprachtherapie-Stunden zu bringen und danach auch heile wieder zurück. Das klingt einfacher als es ist! Verständlicherweise verbringen die Patienten nicht den ganzen Tag in ihren Zimmern, sodass ich mehrfach am Tag das komplette Krankenhaus nach einer vermissten Person absuche.
Außerdem gibt es immer mal etwas zu kopieren, schreddern oder einzulaminieren. Wenn ich Zeit habe, gehe ich zum ‚floor 5‘, der Kunstraum des Krankenhauses. Das macht besonders viel Spaß, da wird gebastelt, geschnattert und manchmal, wenn ich ganz viel Glück habe auch gekocht oder gebacken.
Die Patienten sind alle sehr dankbar und immer für ein Gespräch zu haben, auch das gehört zu den Aufgaben eines Volontärs hier im ‚Reuth Medical Center‘, den Patienten den Alltag zu vereinfachen und wenn möglich zu versüßen.
 

Petra 

 
Hast Du das Gefühl, Dich als Freiwillige einbringen zu können?

Auf jeden Fall.
Es ist immer gern gesehen, wenn man sich selbst einbringt. Natürlich sollte das vorher mit einem Ansprechpartner abgeklärt sein. So haben einige Volontäre und ich geplant, ein kleines Konzert im Kunstraum zu geben.
Aber auch in kleinerem Rahmen z.B. in Gesprächen mit Patienten, oder besonderen Veranstaltung ist der individuellen Gestaltung keine Grenzen gesetzt.

Wie ist die Reaktion der Patienten?

Sie genießen es. Jeder der schon einmal länger als ein Tag im Krankenhaus war, weiß wie trist und langweilig so ein Aufenthalt sein kann. Einige Patienten bleiben hier für eine lange Zeit um die ganzen Rehabilitationstherapien zu beenden. Jegliche Abwechslung kommt da gelegen.
Um so spannender ist es natürlich auch, dass die hier arbeitenden Volontäre von der ganzen Welt kommen. Zurzeit sind neben fünf weiteren Deutschen noch eine Polin, ein Italiener, ein Mexikaner, drei Amerikaner, eine Südafrikanerin und eine Belgierin da.
 
Mit Muttern in Bethlehem

 
Solch ein Jahr im Ausland führt ja auch zu einer ganz neuen Begegnung mit sich selbst. Was ist Dir in diesem Zusammenhang aufgefallen?

Hm. Eine gute Frage.
Ich habe gelernt mit Menschen umzugehen, die eine ganz andere Kultur, ein ganz anderen Ursprung besitzen als ich. Teilweise auch eine ganz andere Meinung vertreten.
Ich habe gelernt mit Menschen umzugehen, mit denen es das Schicksal gerade nicht so gut meint. Feinfühlig zu sein.
Ich habe zu schätzen gelernt, in was für einer behüteten Umgebung ich aufgewachsen bin, ohne Kriege und mit viel Toleranz.
Ich habe gelernt, dass die Wahrheit zwei Gesichter haben kann. Und wenn einer Recht hat, der andere nicht unbedingt Unrecht haben muss.
(Ich habe gelernt, dass jeder Mensch auf seine Weise verblendet ist. Egal wie weise er auch sein mag, aber es ist nicht möglich alles zu wissen und so wird das Denken automatisch einseitig.)

 
Meinst Du, Du hättest dies auch in der Intensität bei einem Freiwilligendienst in Deutschland erleben können?

Es wäre sicherlich anders gewesen. Bestimmt nicht schlechter, aber anders. Nicht so intensiv und ohne lustige Deustch/Englisch/Hebräische Missverständnisse 


Jordanien!
 
Wie steht es um die Einsamkeit? In Zeiten von facebook und Skype keine Frage mehr, oder doch? Fühlst Du Dich dennoch von Deinen Freunden, Familie in Deutschland getragen?

Ich muss sagen, dass ich mich hier sehr wohl fühle. Natürlich ist es in manchen Situationen schwerer, wenn man seine Familie nicht um sich herum hat, vor allem zum Geburtstag, oder jetzt gerade in der Weihnachtszeit. Jedoch bekomme ich oft Post aus Deutschland von Freunden und Familie und ich versuche eigentlich jede Woche mit meiner "Frau Mutter" zu skypen, das macht das alles mehr als erträglich.
 

Am Toten Meer
 


Empfindest Du Dich als eine Art „Deutsche Botschafterin“ oder eher als Erdenbürgerin unter anderen Erdenbürgern?

Eigentlich beides. Dadurch, dass alleine die Volontäre aus unterschiedlichen Ländern kommen, vergleicht man natürlich. Man tauscht Ideen und vor allem Rezepte aus.
Viele Israelis kennen die bei uns gängigen Feiertage gar nicht. Mitte September z.b. kam meine Chefin von der Sprachtherapie auf mich zu und fragte mich, ob heute Weihnachten sei. Sie hatte da sowas geträumt und glaubte nun mir zu Weihnachten alles Gute wünschen zu müssen. Ich bedankte mich höflich und versicherte ihr, dass sie dafür noch etwas Zeit hätte.
Auch andere Feiertage, wie der Reformationstag, Buß-und Bettag, oder der nicht zu unterschätzende Nikolaus sind in der allgemeinen unchristlichen Bevölkerung nicht geläufig und mir ist aufgefallen, wie schwer es teilweise ist, den Inhalt bzw. den Hintergrund dieser Festivitäten (auf Englisch) zu erklären.

 
Auch der Norden ist vor mir nicht sicher!


Wie, diese Frage bleibt bei Israel nun einmal nicht aus, geht es Dir mit Deinem Deutschsein in Israel?

Ich hatte es mir viel schwerer vorgestellt, mit vielen Diskussionen und Unverständnis.
Doch das Gegenteil ist der Fall.
Als Deutscher wird man hier mit offenen Armen empfangen. Israelis lieben Deutschland. So war nahezu jeder auch schon mal im Urlaub in Deutschland.“Aaaahh… Berlin. Berlin!“ oder „Münchchän, Münchchän!“ bekommt man als Reaktion auf die Aussage, dass man aus Deutschland kommt. Da ist also absolut gar kein Problem mehr zu entdecken.
Jedoch gibt es einige Patienten, mit denen ich mich nur mit einem mulmigen Gefühl unterhalten kann. Sie haben das unverkennbare Zahlentatoo am Unterarm. Ich weiß dann meist nicht, wie ich mit der unangenehmen Situation umgehen soll, aber für die Patienten ist mein Deutschsein, soweit ich das einschätzen kann, kein Problem.
 
Mit der Sippe chill'n im Kibbutz


Und nun aus der Position einer Einwohnerin Tel Avivs und nicht mehr nur als Nachrichtenhörerin, sind Dir die politischen Problemfelder Israels klarer geworden oder haben sich eher die Fragen vermehrt?


„Klarer“ ist was anderes. Für mich ist es ein ewiges hin und her. Jeder fühlt sich von den anderen auf den Schlips getreten und keiner will wirklich Eingeständnisse machen. Zu der „Erkenntnis“ bin ich für mich gekommen. Aber dass ich sagen könnte, dass ich das alles verstehe und unterstütze/verurteile, dafür weiß ich einfach zu wenig.
Die Nachrichten sind da auch zu einseitig, als dass Jasmin Rolke das große Ganze jemals begreifen könnte.

The DeadSea



Kommen wir von der Politik wieder zu den schmackhafteren Wahrheiten? Hast DU ein Lieblingsgericht?

Eindeutig FALAFEL mit HUMUS. Obwohl FALAFEL mit HUMUS ist auch nicht schlecht. Habe ich schon FALAFEL mit HUMUS erwähnt???

 

Und was vermisst Du in der Küche?

BROT, BROT, BROOOOT!!!!



So...jenuch erstmal würd' ich sagen! Auf Bald!
 


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