Mittwoch, 23. Januar 2013

6 Monate Knirps, 6 Monate junge Familie...ein kleines Fazit


Unglaublich, aber wahr. Seit sechs Monaten, also 26 Wochen, quasi 182 Tagen, bilden Herr Z., der Knirps und ich nun schon eine kleine Familie. Wie abgefahren das klingt...Papa und Mama...einfach wunderschön, aber irgendwie auch total seltsam, waren doch Papa und Mama bisher immer nur die eigenen Eltern!
Lange ersehnt und herbeigewünscht, war es dann am 23.07.2013 doch recht plötzlich, dass wir den zuckersüßen Knirps in den Armen halten konnten. Äußerst behutsam, fast etwas ungeschickt verlief am Anfang jede Berührung, jeder Positionswechsel. Mittlerweile ist aus dem "zarten" 3800g-Würmchen ein ordentlicher Wonneproppen geworden und der Alltag hat uns allemann fest im Griff.
Zeit, mit ein paar Fakten, Resümee zu ziehen...

- Egal wie sehr man sich auf die kommende Geburt vorbereit, man wird total überwältigt..in jeder Hinsicht!
- Ein Kind zu bekommen ist wie unheimlich doll verliebtsein, nur intensiver.
- Man kommt mit bedeutend weniger Schlaf aus als man denkt!
- Ein Kaiserschnitt ist nicht schmerzfrei, auch jetzt noch nicht.
- Muttermilchstuhl kann extrem müffeln...und abfärben. Das Ganze vom Brei aber noch mehr!
- Meinen anfänglichen Plan, nach 3 Monaten wieder jobben zu gehen, habe ich zeitnah über Bord geworfen. Zum Glück! Allerdings graust es mir jetzt schon vor der Rückkehr zur Uni im April.
- Stillen kann unheimlich erfüllend sein und ich geniesse es komplett. Über jeden Löffel Brei, den der Knirps mittlerweile hinunterschlingt, bin ich zwar unheimlich stolz, aber es bedeutend auch immer ein kleiner Schritt in Richtung Abschied.
- Stilldemenz gibt es wirklich.
- Es ist erstaunlich wie früher unheimlich wichtig geglaubte Dinge an Belang verlieren können...Studium, Hobbies, Ich...
- es geht auch mal eins, zwei tage ohne essen, duschen und Co. ^^ 
- Es gibt Freundschaften, die überstehen eine Schwangerschaft und die Geburt eines Babys nicht.
- Durch die Geburt eines Kindes entstehen aber neue Freundschaften.
- So sehr ich in den Knirps verliebt bin, an manchen Tagen sehne ich den Feierabend von Herrn Z. herbei.
- Rückbildungsgymnastik ist mindestens genauso amüsant wie anstrengend.
- Es gibt durchaus Babys, die Kinderwagen nicht mögen. Das Tragetuch dafür umso mehr.
- Auch wenn man im Musikunterricht jahrelang gesagt bekommen hat, man könne nicht singen, dem Knirps scheint das nicht zu interessieren.
- Die einfachsten Dinge sind die schönsten Spielsachen...allen voran zusammengeknäueltes Papier ^^
- Die Zeit mit Kind vergeht tatsächlich viiiieeel schneller. Und man kommt zu nix.
- Ein Baby macht gar nicht so viel Dreckwäsche wie von allen Seiten prophezeit.
- Das Lachend es eigenen Kindes ist was absolut verzauberndes!
- Kinder wachsen unheimlich schnell.
- Fortsetzung folgt....

Tolle sechs Monate liegen hinter uns und ich bingespannt ohne Ende, was die Zukunft für uns bringen mag. Elternsein fetzt! 

Kommentare:

  1. *___*
    So toll! Und vieles davon kann ich kommentarlos unterschreiben :D

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  2. Ich kann mich dir nur anschließen. Stimmt alles hundertprozentig (gut, das n n n n n n mmit dem Kaiserschnitt weiß ich nicht aus eigener Erfahrung). Alles hat eben seine Zeit im Leben und die Zeit für Arbeit, Hobbies und die eigenen Bedürfnisse kommt irgendwann auch wieder (hoffe ich!). :-)

    Herzlichen Glückwunsch zum sechsmonatigen, kleiner Knirps! <3

    Lg
    Isa

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  3. Dein Fazit lässt mich grad ordentlich schmunzeln... der böse Kinderwagen... ein Leben ohne Schlaf und Essen... der heiß ersehnte Mann nach richtig anstrengenden Tagen... natürlich auch die schönen Momente, die die kleinen Übel komplett wieder vergessen lassen! Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor. ABER: glaub mir, die Zeiten, in denen du unter Wäschebergen versinkst kommt noch! Garantiert! Wart´s ab, wenn dein kleiner Schatz versucht, sein Mittagessen allein ins Mäulchen zu schieben oder die ersten Versuche startet, die Welt auf eigenen wackeligen Beinen zu erkunden :)Und selbst wenn das alles schon richtig gut klappt (meine Maus wird in 2 Monaten schon wieder 3!)gibt es jede Menge anderer Gründe, aus denen der Wäscheberg Tag um Tag um Tag um Tag.... wächst. *freu dich drauf* meistens ist dies so, weil dein Kind furchtbar viel Spaß hatte :D

    Seid herzlichst gegrüßt
    Franziska

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  4. Schönes Fazit.

    Mir fällt ein:
    Beim Großen habe ich nach 5 Monaten wieder gearbeitet. Mein Mann hat den Rest des 1. Lebensjahres zu Hause verbracht.
    Irgendwie war es, als sei ich nie weggewesen und ich habe nach 1-2 Stunden schon gar nicht mehr gewußt, dass ich vorher das große Grausen hatte. Dann aber rief mein Mann an und sagte, das Kind habe sich gerade auf den Bauch gedreht. Da mußte ich dann doch erst einmal ein Tränchen verdrücken, denn darauf hatte ich tagelang gewartet.
    Nun finde ich es gerecht. Ich hatte das erste Lächeln, mein Mann eben die Drehung und ich dann wieder die ersten Schritte...

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Vielen Dank für jeden Kommentar von euch. Wenn möglich versuche ich auf alle eure Anliegen einzugehen und euch zu antworten!
Rebekka

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